AR Drone kaufen?

Für Freizeitspione…

Vorbei sind die Zeiten, in denen Dronen nur als millionenteures Gerät für Militär angeschafft wurde, heute kann sich jeder eine kleine Drone kaufen, selbstverständlich ohne Abschussfunktion. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den großen Brüdern der AR Drone.

Das in der Regel knapp ein halbes Kilo schwere Gerät wird beispielsweise von vier leistungsstarken Rotoren angetrieben und funktioniert wie ein kleiner Helikopter, ist aber wesentlich leichter zu kontrollieren, da sich die Rotoren entgegengesetzt drehen und die Drone so keinen vertikalen Heckrotor braucht.

Die Rotoren sind bei diesem Modell dann umgeben mit einer Umrahmung, die diese vor Kollisionsschäden schützt. Eine Ar Drone verfügt in der Regel mindestens über eine Kamera, das verbreitetste Modell sogar über zwei. Eine hat dabei die Front im Blick, während eine andere, kleinere Kamera den Raum unter der Drohne filmt.

Die beliebtesten Dronen lassen sich bequemerweise direkt vom iPhone oder Android Handy steuern. Einfach die entsprechende Applikation runterladen, per WLAN mit der Drone verbinden und los geht’s! Mit den zwei Daumen steuert man dann komfortabel die Drone, was überraschend gut funktioniert und leicht von der Hand geht. Nach den ersten vorprogrammierten Abstürzen, den die AR Drone aber locker wegstecken kann, wird so auch aus hoffnungslosen Bruchpiloten schnell ein echter Profi.

Eine AR Drone kaufen bedeutet, dass man mindestens 500m Reichweite hat und alles um einen herum erforschen kann, für die ersten Testflüge geht man allerdings am besten in die Natur, denn hier sind die Abstürze weich und der Schaden, der entstehen kann gering (Stichwort Straßenverkehr).

…und für passionierte Technikfreaks!

Natürlich muss man sich nicht mit den vorgefertigten Dronen abgeben, sondern kann diese zu Hause nach Belieben modifizieren. Im Internet kursieren hunderte Videoanleitungen zum aufpimpen der Drone. So können echte Hobby- oder Profibastler einfache noch hochauflösender und schnellere Kameras einbauen, was nicht nur die Spionagefunktion der Drone erweitert, sondern auch eine schnellere Reaktion und somit Steuerung ermöglicht.

So kann man auch mal die Nachbarn beim Grillen beobachten oder einfach seine Umwelt erkunden. Auch die Möglichkeit eines eingebauten Mikrofons schafft viele Chancen für kreative Bastler. Natürlich kann man auch andere Steuergeräte als das Handy einsetzen, mit denen man gewagtere Flugmanöver vollziehen kann, auch wenn die Steuerung leichter als mit dem Handy vermutlich kaum möglich ist.

Eine Spielerei der Hobbybastler hat sogar schon Einzug in die offizielle AR Dronen Applikation gefunden, so gibt es in absehbarer Zeit ein Update, mit dessen Hilfe es möglich sein wird, mit anderen Dronen Luftkämpfe auszutragen, freilich vorerst nur virtuell.

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